"...Der Übertitel „Adrenalin und Seele“ für die Werkgruppen der letzten Jahren von Britta Strohschen verdichtet im spannungsvollen Zusammenwirken dieser Begriffe die grundlegende Motivation der Fotografin für ihre Annäherungen an gesellschaftsrelevante Themen. Das auslösende Moment für ihr Interesse stellt immer der Mensch dar. Mit einer unstillbaren Neugier erkundet sie sein leidenschaftliches Ringen in der Bewältigung von extremen Anforderungen in Ausnahmesituationen. Dabei geht es in keiner Weise um eine Zelebrierung des Spektakulären. Vielmehr verleiht die Sprache ihrer Bilder den seelischen Zuständen der Menschen einen Ausdruck. Der besondere Fokus liegt dabei häufig auf dem archaischen Verhältnis von Mensch und Tier zwischen Zuneigung, Abhängigkeit, Machtausübung und Gewalt, wie sie es schon in äußerst komplexer Form in ihrem Buchprojekt „Gen 1:26“ sichtbar gemacht hat, Bezug nehmend auf ein Kapitel aus der Schöpfungsgeschichte. ...Die Fotografin ist nicht auf der Suche nach imposanten Bildern, sondern nach Zeugnissen eines unmittelbaren Erlebens von Momenten, in denen elementare Fragen nach existenziellen Zusammenhängen sichtbar werden."
Wolfgang Zurborn, Mitglied des Präsidiums der Deutschen Fotografischen Akademie www.wolfgangzurborn.de


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